Selbstakzeptanz: Dich selbst annehmen, ohne dich zu verurteilen
- Fabian Kosenitzky
- 16. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag von „Selbstwertritter“ – deinem Blog für Selbstwert, Selbstvertrauen und innere Stärke. Ich freue mich, dass du heute wieder mit am Start bist.
Im letzten Beitrag haben wir uns mit dem inneren Kritiker beschäftigt – dieser Stimme, die uns oft hart beurteilt und an uns zweifeln lässt. Heute machen wir einen ganz wichtigen Schritt weiter.
Wir sprechen über ein Thema, das für den Aufbau deines Selbstwertgefühls absolut zentral ist – nämlich:👉 Selbstakzeptanz.
Oder anders gesagt: Wie schaffst du es, dich selbst anzunehmen – mit all deinen Ecken, Kanten, Zweifeln und Unvollkommenheiten?
1. Was ist Selbstakzeptanz eigentlich genau?
Selbstakzeptanz bedeutet, dass du dir selbst erlaubst, du selbst zu sein. Dass du dich nicht ständig mit anderen vergleichst, dich nicht verstellst, um dazuzugehören, und dich nicht nur dann magst, wenn du „funktionierst“.
Es bedeutet:
✅ Ja sagen – zu deinen Stärken UND zu deinen Schwächen.
✅ Aufhören, dich zu verurteilen.
✅ Dich selbst wie einen guten Freund oder eine gute Freundin behandeln.
Selbstakzeptanz heißt nicht, dass du dich nie verändern oder verbessern willst. Es heißt nur: Du hörst auf, gegen dich selbst zu kämpfen.
2. Warum fällt uns Selbstakzeptanz so schwer?
Ganz einfach: Wir leben in einer Welt, in der uns permanent suggeriert wird, dass wir anders, besser oder mehr sein müssten.
📱 Social Media zeigt uns perfekte Körper, perfekte Karrieren, perfekte Beziehungen.
🧠 Unsere Gedanken kreisen um Vergleiche: „Warum bin ich nicht so erfolgreich, so diszipliniert, so mutig wie andere?“
👨👩👧👦 Vielleicht haben wir gelernt, nur dann Liebe oder Anerkennung zu bekommen, wenn wir leisten, gefallen oder „brav“ sind.
All das führt dazu, dass wir glauben:
❌ „Ich bin nicht gut genug, so wie ich bin.“
❌ „Ich muss erst XYZ erreichen, dann darf ich mich mögen.“
Und genau das ist der Denkfehler.
3. Selbstakzeptanz bedeutet nicht, alles toll zu finden
Wichtig: Selbstakzeptanz heißt nicht, dass du alles an dir super finden musst. Es heißt nicht, dass du keine Kritik an dir zulässt oder nie wieder wachsen willst.
Es heißt:
👉 Du hörst auf, dich zu beschämen.
👉 Du erkennst deine Menschlichkeit an.
👉 Du gibst dir selbst die Erlaubnis, unperfekt zu sein – und trotzdem wertvoll.
4. Wie kannst du Selbstakzeptanz lernen?
Hier sind fünf konkrete Schritte, die dir helfen können, mehr in die Selbstannahme zu kommen:
💡 1. Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen.
Du bist einzigartig. Du musst niemand sein außer dir selbst. Vergleiche schwächen deinen Selbstwert – Selbstakzeptanz stärkt ihn.
💡 2. Sprich freundlich mit dir selbst.
Wie würdest du mit einem guten Freund sprechen, der gerade unsicher ist? So solltest du auch mit dir selbst sprechen. Statt: „Ich bin so dumm.“ lieber: „Ich habe einen Fehler gemacht, aber ich darf daraus lernen.“
💡 3. Erkenne deine Schwächen an – ohne Drama.
Du bist vielleicht manchmal chaotisch, sensibel oder vergesslich? Willkommen im Club. Erkenne diese Seiten an, ohne sie ständig ändern zu wollen. Manches lässt sich verbessern – aber nur aus Annahme, nicht aus Selbstverachtung.
💡 4. Praktiziere Selbstmitgefühl.
Wenn du leidest, zweifelst oder strugglest – sei sanft zu dir. Sag dir: „Es ist okay, dass ich mich gerade so fühle.“ Das ist gelebte Selbstliebe.
💡 5. Übe Dankbarkeit für dich selbst.
Mach dir regelmäßig bewusst, was du an dir schätzt.👉 Deine Empathie.👉 Deine Art zu lachen.👉 Deine Kreativität. Notier dir täglich 3 Dinge, die du an dir magst – so trainierst du deinen Blick für das Positive.
5. Ein kleiner Perspektivwechsel
Stell dir vor, du wärst ein kleines Kind – wie würdest du mit dir sprechen? Würdest du sagen: „Du bist nicht gut genug“? Oder würdest du sagen:
❤️ „Du bist genau richtig, so wie du bist.“
Dieses Kind lebt immer noch in dir. Und es sehnt sich danach, angenommen zu werden – von dir selbst.
6. Fazit und Ausblick auf die nächste Folge
Selbstakzeptanz ist keine Floskel – sie ist eine innere Haltung. Und sie verändert dein ganzes Leben.
Denn wenn du dich selbst annimmst, wirst du:
✨ mutiger,
✨ freier,
✨ liebevoller – mit dir und anderen.
Im nächsten Beitrag sprechen wir über ein Thema, das ganz eng damit zusammenhängt:
👉 Wie deine Kindheit dein Selbstwertgefühl geprägt hat. Wir schauen uns an, wie frühe Prägungen bis heute wirken – und was du tun kannst, um alte Muster zu durchbrechen.
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, freue ich mich, wenn du ihn teilst oder mir eine Bewertung dalässt. Das unterstützt mich – und hilft auch anderen, ihren Weg zu mehr Selbstwert zu finden.
Und vergiss nicht: Du bist wertvoll – nicht weil du perfekt bist, sondern weil du du bist.
Bis ganz bald – dein Fabian.
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